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Reisebericht Teneriffa (2015)

2015 waren wir wieder auf den Kanarischen Inseln, diesmal nicht auf @Lanzarote sondern ein paar meter weiter östlich auf @Teneriffa. Dafür wieder im September. Mein Reisebericht @Teneriffa:

Da das beim letzten mal schon so gut geklappt hat, haben wir auch diesmal erst mal den Reiseführer bestellt und geschaut, wo es sich lohnt und wo nicht. Eine Karte war auch mit drin, die auch vollkommen ausreicht um auf der Insel überall hinzukommen.

Amazon Affiliate

Geflogen sind wir von Düsseldorf mit Condor, ging reibungslos und gut. Gebucht haben wir, wie das Jahr zuvor auch, alles von Deutschland aus. Untergekommen sind wir in einer relativ großen Ferienwohnung mit zwei Zimmern + Bad. Ein kleiner Balkon gehörte ebenfalls zum Zimmer. In der Anlage gab es zu dem Zeitpunkt insgesamt 8 Ferienwohnungen. Alle ähnlich. Der Ausblick einfach umwerfend, direkt aufs Meer, nur eine Palme im Sichtfeld. Die Anlage befindet sich in einem alten Wein/Obst Hang und gehört zu La Matanza de Acentejo. Sehr einfach zu erreichen und man ist sehr fix mal eben einkaufen. Der Weg vom Flughafen in den Süden ist natürlich etwas weit, aber die Straßen bzw. „Autobahn“ bringt einen gut in den Norden. Der Eigentümer war übrigens sehr freundlich und Hilfsbereit. Neben uns war zu dem Zeitpunkt (September) auch noch ein anderes Pärchen und zwei Familien mit kleinen Kindern. Der Zeitpunkt war auch gar nicht so schlecht, es war noch schön warm aber nachts deutlich kühler. Es gibt an der Stelle nur sehr viele Geckos, sehr klein und süß, aber sie sind halt da. Wenn das stört sollte da besser nicht hinfahren. Den Link zur Unterkunft findet ihr unter dem Bild (Keine Affiliate, ich find den Typ einfach super und die Website ist ehrlich, nichts geschönt oder sowas).

Sonnenuntergang Teneriffa

LINK zur Website der Unterkunft

Teneriffa ist deutlich Touristenbezogener als Lanzarote und auch wesentlich verbauter. Mit ein paar Brocken Spanisch kommt man doch sehr weit und im Zweifel geht es mit Englisch oder Händen und Füßen auch gut weiter. Mit dem Pico del Teide hat Teneriffa den höchsten Berg in Spanien. Wenn man mit dem Auto die Straßen in das Gebirge fährt, merkt man sehr deutlich den steilen Anstieg: Es wird kühl bis kalt. Aber es ist ein echtes Highlight durch die Wolken zu fahren. Mit dem Auto ist alles gut zu erreichen und es gibt genügend Punkte, an denen mal einfach aussteigen kann um zu gucken. Wir können jedem nur empfehlen, Teneriffa auf eigene Faust mit dem Auto zu erkunden. Wir Deutschen sind ja schon gerne bei den dicken Autos dabei, aber wie auf Lanzarote auch ist ein Kleinwagen gar nicht schlecht, vor allem in den vielen engen Kurven.

Einen besonderen Tipp zum essen haben wir nicht, aber sobald man etwas außerhalb der Touri Hochburgen sucht findet man meistens was schönes kleines. Wir haben schon auf Lanzarote die Erfahrung gemacht, je komischer der Laden von außen aussieht, umso besser ist es. In den schicken Läden sind wir bis auf eine Ausnahme immer enttäuscht worden.

Auf dem Weg ins Gebirge:

Teneriffa

Ausflugsziele

 

Pico del Teide

Der höchste Berg in Spanien. Nicht nur beim Anflug sondern auch von vielen Punkten ist der Vulkan zu bewundern. Auf 3.717m geht es hoch. Einen großen Teil davon könnt ihr mit dem Auto (bis auf etwas über 2.000m) fahren und dann geht eine Seilbahn, der Teleferica del Teide. Die Tickets dafür könnt ihr schon in Deutschland vorbuchen! Wer die letzten 163m hoch möchte, braucht ein Visum. Das bekommt ihr HIER. Das ganze ist kostenlos, ist aber an einen bestimmten Zeitraum gebunden. Das ganze wird auch kontrolliert. Ganz hoch kommt also nur, wer den Zettel vorzeigen kann. Auch wenn es auf 2.000m noch angenehm ist, oben ist es kalt. Die vermieten die Pullis nicht ohne Grund an der Talstation 😉 Wir waren übrigens ganz oben. Geile Aussicht! Für uns ein unbedingtes MUSS!

Pico del Teide

Pico del Teide

San Cristobal de La Laguna

Kurz gesagt, Uncesco Weltkulturerbe und eine wunderschöne Altstadt, unbedingt anschauen! An der ein oder anderen stelle gibt es kleine Cafés und Restaurants, da kann man super sitzen und das Leben in der Altstadt beobachten.

Schlucht von Masca

Ist mit dem Auto auf jeden Fall einen Ausflug wert! Ihr solltet aber auf den Reiseführer hören und früh dort hin fahren, Mittags wird es voll, rappelvoll. Wer nicht unbedingt in Masca halten möchte, fährt auch einfach auf dem Weg nach Süden in Ruhe mal durch, auch das ist ein Erlebnis das man gut mitnehmen kann. Die hohen Felswände mit der dazu sehr kleinen Straße sind einfach ein toller Kontrast zu den großen ausgebauten Straßen die man aus Deutschland kennt. Und die Natur ist einfach Wunderschön dort!

Los Gigantes

Die Felsen kann man entweder vom Teno Leuchtturm aus sehen oder man bucht einen Ausflug mit dem Schiff. Alternative: Jetski. Gebucht haben wir die 2,5 Stunden Jetski Tour von Playa de las Américas bis zu Los Gigantes und zurück. Bootsfahrten von dort gibt es auch. Wer das ganze nur vom Land sehen möchte, hat vom Teno Leuchtturm eine tolle Aussicht.

Teno (Gebirge)

Im Teno Gebirge gibt es neben dem Leuchtturm am Ende wunderschöne Wanderstrecken die sich sehr lohnen wenn man auf Wandern steht (Wir nicht). Ansonsten kann man beim Leuchtturm super baden und hat eine tolle Aussicht auf Los Gigangtes. Und die Anfahrt ist spannend, wenn auch manchmal geschlossen wegen Steinschlag. Am Leuchtturm gibt es eine Art Bootsanaleger, hier und an der Bucht direkt nebenan kann man ins Wasser. Aber Achtung, dass ist wie immer im offenen Meer, nur etwas für geübte Schwimmer! So im Rückblick hätte man hier mal eine Timelapse vom Sonnenuntergang machen sollen…..

Teno Leuchtturm Reisebericht Teneriffa

Reisebericht Teneriffa – Mein Fazit

Teneriffa hat die ein oder andere schöne Ecke und das Klima ist toll. Aber so richtig gefesselt hat uns die Insel einfach nicht. Wir hatten zwar einen schönen Urlaub, haben entspannt viel, aber bestimmt nicht alles, gesehen. Die Menschen dort waren bis auf sehr weniger Ausnahmen auch alle freundlich. Die Unterkunft wie ja beschrieben richtig toll und das auch für kleines Geld. Aber in nächster Zeit werden wir da eher nicht mehr hinfliegen. Lanzarote hat einfach durch den einfluss von César Manrique einen ganz anderen Charme und flair.

 

 

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