Zurück zum Content

Meine Fotospots – Irland / Nordirland


 Irland | Nord-Irland | Eindrücke | Drehorte | Übersicht Leuchttürme | Unterkunft


Irland

Wild Atlantic Way

Also fangen wir mal mit dem Positivem an. Wenn man sich merken kann was Norden und Süden ist, ist der Weg entlang der Küste extrem gut ausgeschildert. Es gibt in gut gewählten Abständen Schilder mit einer blauen Welle und der Angabe S, N oder zu einem Aussichtspunkt. Was nicht so schön ist: der Weg führt zu großen Teilen nicht in der nähe vom Meer entlang sondern an Hecken, Sträuchern und Mauern. Das man die ganze Zeit am Meer entlang fährt, ist ja eh utopisch, aber es ist doch eher der kleinere Teil. Meiner Meinung nach fehlen auch an vielen schönen Orten möglichkeiten zum Parken. Das machen die Spanier und Portugiesen um Welten besser. Aber der WAW hat an vielen Punkten, so zum Beispiel beim Ring of Kerry, wirklich tolle Punkte um das Meer anzuschauen und anzuhalten. Aber das erkauft man sich auch mit jeder Menge fahrerei. Wer also an der Westküste entlang möchte, dem sei der Wild Atlantic Way empfohlen, denn hier gibt es doch gerade für Landschaftsfotografen den ein oder anderen schönen Ort um Fotos zu machen.

Wild Atlantic Way

Link zur Offiziellen Website

Westport

In Westport ist an sich nichts, was man unbedingt Fotografieren könnte/müsste/sollte, die Stadt hat jetzt auch nichts besonderes. Aber in der Zeit wo wir essen waren, habe ich einfach die X7 an die Fensterscheibe geklebt (Saugnapf) und habe die auf Timelapse 1Sec laufen lassen.


 

Carrowkeel – Grabstätte

Carrowkeel ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Irländer es mit Entfernungen und Angaben nicht ganz so ernst nehmen. Vom offiziellem Parkplatzt sind es angeblich 2km bis zur alten Grabstätte. Wir kamen auf weit über 3km für eine Strecke. Die Grabstädte ähnlich wie Newgrange kostet keinen Eintritt, man sollte aber gut zu Fuss sein. Der Aufstieg entlohnt mit einem Phantastischem Blick über Irland den man viel zu selten hat und einem viel zu oft versprochen wird. Wer Lust hat auf geile Landschaftsfotos, dass ist einer DER Orte dafür in Irland. Wie das da mit dem Wetter aussieht, seht ihr im Video!

Carrowkeel

The Burren €

The Burren ist in allen Reiseführern beschrieben und auch von den Iren hoch gelobt. Es gibt wie so oft ein Besucherzentrum das dann aber ein Eintritt kostet und wo dann auch „die“ Fotos von The Burren entstanden sind die man so im Netz findet. Mich hat es Fotografisch nicht gereizt und auch den Eintritt haben wir nicht bezahlt.

Cliffs of Mohar €

Kostet wie so vieles Eintritt. 15€ haben wir für einen Erwachsenen und eine Studentin bezahlt. Dafür ist die Aussicht auf Cliffs of Mohar mit drin und auch der Eintritt zum Besucherzentrum. Was in vielen Reiseführern übrigens als „Einzigartige Aussicht“ auf die Klippen angepriesen wird, ist ein relativ schlechter Animationsfilm aus Sicht eines Vogels der über die Klippen fliegt. Es empfiehlt sich, hier bei gutem Wetter und möglichst früh hinzukommen. Denn dann hat man noch die Chance eine vielzahl der Vögel zu sehen, die ab dem Vormittag auf die offene See zum essen fliegen.Wer die Klippen Fotografieren möchte, fährt am besten nach Doolin in den Hafen. Tolle aussicht, gute Parkmöglichkeit, wilder Atlantik zum anfassen und ein toller Blick auf die Klippen. Und es liegt auf dem Weg.

Loop Head – Lighthouse

Kostet kein Geld! Man braucht nur irsinnig lange (Entfernungsangaben auf den Schildern stimmen mal wieder nicht) bis man da ist. Es gibt am Ausgangspunkt einen kleinen Kiosk und auch eine Toilette. Und von dort aus ist man dann in gut 45min zum Leuchtturm gelaufen. Auch für ungeübte durchaus machbar, aber feste Schuhe sind pflicht.

Ring of Kerry – Skellig Michael – Kerry Cliffs Portmagee € – Skellig Ring (R566)

Wir haben in Killarney den Tipp bekommen, den Ring of Kerry gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Das sollte zum einen wegen der vielen Busse azyklisch sein, aber auch für das Anfahren der Parkplätze einfacher. Wir haben das so gemacht, ob das wirklich besser ist, können wir aber nicht sagen. Was man auch direkt sagen muss, es wird an einigen Stellen verdammt eng mit dem Auto. Vom Ring of Kerry erreicht ihr unter anderem den Zugang per Schiff zum Skellig Michael. Ganz wichtiger Drehort für alle Star Wars Fans! Aber wenn ihr nicht mit dem Boot raus wollt, könnt ihr den Felsen aber auch sehr gut von vielen Stellen vom Skellig Ring aus fotografieren. Vorrausgesetz, dass Wetter macht dabei mit. Der Skellig Ring ist noch mal ein Unterabschnitt vom Ring of Kerry und sehr empfehlenswert. Die R566 ist übrigens der Skellig Ring und bietet für Irländische Verhältnisse erstaunlich viele Haltepunkte.

Preiswerter, ruhiger und mindestens genauso schön sind übrigens die Kerry Cliffs Portmagee, auch wenn es 3€ pro Person an Eintritt kostet, die Aussicht ist SUPER und für alle Landschaftsfotografen ein muss.

Skellig Michael

Kerry Cliffs Portmagee

 

Curracloe Beach /Wexford

Leider hat es an dem Tag geregnet, daher keine Fotos. An dem Strand wurden Teile von „Der Soldat James Ryan“ gedreht. Und zwar die Anfangsszene am Omaha Beach. Lohnt sich aber!

 

 


Nord-Irland

Newgrange €

Eine alte, sehr alte Grabstätte. Kostet auch Eintritt und mann kann nur mit dem Bus vom Besucherzentrum aus dort hin. Um es mal gesehen zu haben ganz nett…aber kein Brüller aus Fotografischer Sicht.

 

 

Belfast – Titanic Quarter

Sehr einfach zu erreichen und auch für Game of Thrones Fans eine tolle Geschichte (Die Studios sind direkt gegenüber). Parkplätze sind kostenlos, essen und Eintritt allerdings sehr teuer. Im Museum waren wir nicht sondern eigentlich nur draußen. Dort wurde auf dem Gelände des ehemaligem Werftgeländes von der Titanic der Rumpf auf dem Boden gemalt. Also genauer gesagt mit Leuchtbändern nachgestaltet.  Dazu noch die Positionen der Schornsteine und ein paar Aufbauten. Das ganze dann doppelt, denn von der Olympic Klasse wurden ja mehrere Schiffe gebaut. Sehr beeindruckend, nicht nur für die Leute die den Film mögen. Das Foto zeigt übrigens das Heck vom Schiff und dort wo man das Gebäude sehen kann, ist der Bug.

Belfast – Black Taxi Tour €

Auf anraten unseres Guides beim Dublin Food Trail haben wir in Belfast eine Black Taxi Tour gemacht. 40 Pfung Sterling für 2 Personen und fast 1,5 Stunden Taxifahrt. Es lohnt sich nicht nur Geschichtlich sondern auch zum Fotografieren. Das Foto zeigt einen Abschnitt der 5km langen Peace Wall die durch Belfast läuft.

The Dark Hedges

Es war so wie im Reiseführer angekündigt, wahnsinnig voll. Fotos machen kann man da eigentlich vergessen. Wie an der Rope Bridge auch, muss man schon sehr früh oder halt sehr spät hinfahren. Ansonsten ist das Ding total überlaufen.

Rope-Bridge / Carrickarede Island €

Also das Ding ist trotz Eintritt ganz lustig, aber zum Fotos machen – außer Schnappschüsse – lohnt es sich nicht. Oder man muss extrem früh oder extrem spät dran sein.

Giants Causeway €

Giants Causeway ist in allen Reiseführern beschrieben und auch von den Iren hoch gelobt. Es gibt wie so oft ein Besucherzentrum das dann aber ein Eintritt kostet und wo dann auch „die“ Fotos vom Giants Causeway entstanden sind die man so im Netz findet. Mich hat es Fotografisch nicht gereizt und auch den Eintritt haben wir nicht bezahlt.

Downhill Forrest / Beach

Parkplatz auf dem Strand, kenne ich in Deutschland jetzt so nicht, unterhalb des Downhill Forrest vollkommen normal. Es war sehr wendig und fing auf kurz nach dem Handyfoto an zu regnen. Der spot eignet sich wunderbar um ein paar schöne Fotos am Strand zu machen, egal ob von Menschen oder dem Meer. Das geht nach „links“ übrigens sehr sehr weit so weiter, also ein etwas größerer Strand.

Derry – Peace Bridge

Leider hatte ich bei dem abendlichem Spaziergang die Kamera nicht dabei, aber für ein sich lohnendes Motiv mitten in der Stadt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Peace_Bridge_(Foyle)

 


Eindrücke

 

 


 

Drehorte

Eine Auswahl der Drehorte in Irland, sind als I in der Karte gekennzeichnet.

Drehorte: Star Wars

Skellig Michael, Grafschaft Kerry

Malin Head, Donegal

Loop Head, Grafschaft Clare

Sybil Head, Ballyferriter

Brow Head, Crookhaven (Grafschaft Cork)

Drehorte: Game of Thrones

The Dark Hedges (Ohne I, da als Fotospot gekennzeichnet) [Nordirland]

Drehorte: Der Soldat James Ryan

Curracloe Beach, Wexford (Omaha Beach)

 


 

Übersicht Leuchttürme

Die Leuchttürme basieren alle auf Angaben von WIKIPEDIA.

 


 

Unterkunft

Generell hatten wir in Irland ein Problem mit schlecht geputzen Zimmern und Schimmel im Bad. Das aber quer durch die Bank, egal ob Hotel oder B&B. Ein Spa Bad muss auch nicht zwangsläufig das sein, was man sich darunter vorstellt. Es ist also Vorsicht geboten wenn man bucht. Irland ist halt doch sehr british angehaucht und das merkt man auch bei den Unterkünften. Was man ja aber auch irgendwie erwartet wenn man dort rüber fliegt bzw. fährt.

Als kleine Auswahl mal die beiden, die wir wieder buchen würden, uns gut gefallen haben und wir auch ohne einschränkung empfehlen können.

Killarney, B&B

Also von weitem sah es jetzt eher nach Absteige aus, hat sich dann aber als sehr gut geführtes Bed&Breakfast rausgestellt. Es gibt Parkplätze am Haus, auch in ausreichender Anzahl. Einen kleinen Salon mit Büchern und Sitzmöglichkeiten. Der Empfang war äußerst freundlich und das Zimmer frisch renoviert. Das haben wir lt. Aussage der Inhaberin bekommen weil unsere Buchung schon etwas länger her sei. Zimmer war groß, sehr sauber und aufgeräumt und das Badezimmer sehr sehr gut. Das Frühstück war ganz o.k., auf jeden Fall aber schnell zubereitet und neben Rührei und Co gabs es alles was man so gerne möchte. Inhaber und Inhaberin haben auch den ein oder anderen Tipp gegeben, dass aber sehr zurückhaltend. Als Startpunkt für eine Tour um den Ring of Kerry gut geeignet. Verabschiedet wurden wir mit Handschlag durch den Inhaber. Würden wir wieder buchen und natürlich auch weiterempfehlen. Die Fotos entsprechen auch dem, was man dort vorfindet.



Booking.com

Garrettstown, Kinsale, Irland B&B

Also der Name ist Programm, wenn man sich auf die Terasse oder in den Frühstücksraum setzt, richtig toller Ausblick aufs Meer, denn Sonnenuntergange und Strand. Das B&B liegt gefühlt mittem im Nichts. Die Inhaber waren sehr freundlich, die Zimmer waren o.k. wenn auch nicht der Brüller aber der Ausblick und die Lage entschädigt für alles. Frühstück war sehr sehr gut und reichhaltig. In der nähe ist auch ein Strand, also wenn man mal die Füße ins Wasser halten möchte. Und es gibt ausreichend Parkplätze am Haus und die Fotos enstsprechem dem was man dort vorfindet…. Wir würden wieder dort buchen.



Booking.com