Zurück zum Content

Meine Fotospots – Neuseeland


Mein Besuch in Neuseeland ist schon ein paar Jahre her (Januar 2008 für 3 Wochen), seht es mir also bitte nach, wenn ich da noch nicht firm mit der Kamera war und die alten Fotos keiner guten Qualität entsprechen. Vielmehr möchte ich hier präsentieren, wo und was ich nochmal anschauen und (hoffentlich besser) Fotografieren möchte. Wobei man festhalten muss, dass Neuseeland ein sehr Fotogenes Land ist, es gibt eigentlich immer an der nächsten Ecke das nächste tolle Motiv.

Neuseeland unterscheidet sich sehr von Deutschland, nicht nur vom Land her, sondern auch von den Leuten. Der Neuseeländer ist mit sehr freundlich und entspannt sehr gut beschrieben. Ganz extrem ist mir das beim Zoll am Flughafen aufgefallen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt einen Mietwagen ins Auge fassen. Gerade für eine Rundreise ist man dann wesentlich flexibler als per Reisebus oder ÖPNV (der ist jetzt wiederum nicht annähernd so gut, wie in Deutschland), aber halt auch sehr viel teurer.

Welche Ausrüstung nimmt man mit ? Also ein Stativ auf jeden Fall, Kabelauslöser auch. Ein Makroobjektiv macht sich auch gut, für die vielen kleinen Farne und was da sonst noch so wächst und gedeiht. Ein Weitwinkel wird besonders am Meer Spaß machen und für alles das gute alte Standard-Reise Zoom 24-105. Wer auf Adrenalin steht, sollte auch eine Action Cam mitnehmen. Hier kann man beim Speedboot fahren im Fjord oder bei Bungee-Jumping bestimmt noch das ein oder andere schöne Video machen. Gleiches gilt für Timelapse- Videos auf den teilweise endlosen und verlassenen Fernstraßen. Wer an Bungee-Jumping Spaß hat, sollte unbedingt an der Kawarau Bridge in Queenstown fahren, „nur“ 43m, aber halt die Kultstädte wo das erfunden wurde. Aber auch um sich das anzugucken einfach mal schön.

Für alle die sich an der Herr der Ringe Triologie nicht sattsehen können lohnt sich auch ein Besuch an den Filmsets. Auch wenn ich kein Fan von den Filmen oder den Büchern bin: Neuseeland ist Mittelerde! Für alle die die Bücher und Filme nicht kennen, auf Neuseeland könnt ihr in wenigen Stunden vom traumhaften Strand, über tropische Feuchtwälder mit rieseigen Farnen im Hochgebirge mit Schnee, Eis und Gletschern sein. Die Land ist einfach wie gemalt!

Die Preise in Neuseeländischen Dollar klingen teilweise recht hoch, aber die Umrechnung schwankt irgendwo zwischen 0,55/0,6 € für einen NZ$, dasss meiste ist also sehr erschwinglich. Ein Kaffee lag bei ca. 3,5 NZ$ in 2008, egal wo man da war.


Nordinsel

Auckland

Die einzig „wahre“ Großstadt auf Neuseeland. Von der Fläche her etwas mehr als doppelt so groß wie Köln, aber nur 300.000 Einwohner mehr. Die Menschen verlaufen sich, zumindest für mein Gefühl doch sehr. Für einen tollen Blick über die Stadt bietet sich an, einmal den Skytower hoch zu fahren.  Aus 182m höhe hat man eine gute Rundumsicht auf die Stadt und auch ein Schnappschuss durch den Glasboden wird den ein oder anderen interessieren. Der Funkturm ist aber auch noch ein gutes Ziel, wenn man aus dem freien ein Foto machen möchte, dazu gibt es die Möglichkeit, eine Tour über der Aussichtsplatform zu machen. Also an Gurten gesichert auf dem Dach laufen. Kleine Kameras durfte man damals mitnehmen, bei großen vermute ich, wird das nicht erlaubt sein. Eine Tolle Aufnahme ist bestimmt auch, eine ActionCam mitzunehmen wenn man den Skyjump macht. Das ist ein Sprung vom Funkturm, an Drahtseilen geführt.

Wenn ich noch mal da hinkomme, würde ich auf jeden Fall eine Timelapse auf dem Funkturm machen, also in der sich drehenden Bar (60min pro Runde) und auch eine Timelapse, vom Turm selbst, vom Tag in die Nacht hinein. Der Hafen bietet sich auch zum Fotografieren an, da gibt es das ein oder andere schöne Gebäude inklusive Blick auf den Hafen. Vom Vulkan hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Schöne Portraits mit Großstadtflair kann man in der eigentlichen Innenstadt machen, also dort, wo die richtig großen Häuser stehen. Für Auckland gilt das gleiche wie für den Rest von NZ, wer hier nicht weiss, wo er zuerst Fotografieren soll, macht was falsch.

 

Tongario National Park (Ruapehu)

Im Nationalpark von Tongario gibt es viel zu entdecken und viel zu Fotografieren. Es dreht sich dort im großen und ganzen um Drei (aktive) Vulkane, die man auch besteigen kann. Es gibt eine kleine Ansammlung von zwei Hotels und ein paar weiteren Gebäuden, unter anderem einer Touristeninformation. Bei letzterer kann man sich recht gut informieren, wie es auf die Vulkane geht und sind auch ansonsten sehr sehenswert. Am Ende der Straße im Nationalpark gibt es eine Seilbahn auf einen der Vulkane, dort ist auch ein Skigebiet nebst unzähliger Hütten für Skilehrer und natürlich auch Besucher. An der Bergstation der Seilbahn gibts natürlich das obligatorische Cafe, wobei mir da sehr positiv aufgefallen ist, dass die Preise für Cafe usw. die gleichen waren, wie sonst auf Neuseeland üblich. Von dort kann man zu Fuß den Vulkan besteigen. Es steht aber nur ein Wegweiser mit zwei Pfeilen dort, Links ist der schwere Weg, Rechts der einfache. Das war es dann auch, keine weiteren Hinweisschilder. Aber solange man den Gipfel sehen kann, alles kein Problem. Wer den Nationalpark von oben Fotografieren möchte, dann muss man unbedingt hier hoch! Der Ausblick ist atemberaubend. Mit etwas Glück ist es leicht bewölkt,  dann hat man auch eine nicht ganz alltägliche Aufnahmemöglichkeit knapp unter der Wolkendecke. Eine Timelapse vom Sonnenuntergang stelle ich mir auch sehr spektakulär vor, jedoch kommt man dann nicht mehr vom Berg runter ohne da komplett runter zu laufen. Und das ist warhscheinlich nicht nur sehr mühsam sondern auch Lebensfgefährlich.

 

Rotorua

Die Stadt die Riecht, so lautet wohl die angeblich die Übersetzung. Das liegt am permanenten Schwefelwasserstoff-Geruch in der Luft, der aus den Vulkanischen Quellen kommt. In der Stadt selbst gibt es eine Maori-Stadt die man gut besuchen kann. Südlich von Rotorua liegt Wai-O-Tapu – Thermal Wonderland, hier auch unbedingt die Kamera mitnehmen, sehr fotografierenswert ist der heiße Pool in der Mitte des Parkes mit seinen grünen, roten und gelben Farben.  Eventuell mal ein paar Minuten länger stehen bleiben, der Dampf bildet teilweise eine spektakuläre Aura. Aber auch an vielen anderen Ecken kann man hier wunderbar Fotos machen. Sehr schön auch Makros von kleinen Schwefelhaltigen Dampfaustritten. Der Park kostet Stand Frühjahr 2016 32,50 NZ$, also knapp 16€ für einen Erwachsenen. Finde ich für die Größe des Parkes und das was man zu sehen bekommt, durchaus in Ordnung. Man sollte sich nur überlegen wo man Plastik ablegt, außerhalb der Wege ist der Boden schon mal sehr sehr heiß.

 


Südinsel

Lake Wanaka

Ja, toller See. Wie eigentlich alle in Neuseeland. Ich würde hier heute Zeitrafferaufnahmen machen, als besondere Idee vielleicht auch eine Foto mit einem Verlauf von Tagsüber zu Nachts.

 

Queenstown

Am malerischen Lake Wakatipu gelegen ist Queenstown eine Stadt mit 12.000 Einwohnern. Für Neuseeland also recht groß, für Europäische Verhältnisse eher was kleines. Mal abgesehen von der Möglichkeit, bei Sonnenaufgang die Neuseeländischen Alpen mit im Bild zu haben, oder mit etwas Geschick auch direkt noch den See, gibt es hier einen Aussichtspunkt über der Stadt.  Die Plattform bzw. das Plateua, bilden eine gute Basis für allerlei Aufnahmen. Sei es jetzt eine Zeitrafferaufnahme vom See bzw. Hafen, als auch Sonnenuntergang mit Bergen oder ganz einfach, eine Tilt-Shift Aufnahme der Stadt. Wo ihr gerade da oben seit, die Rodelbahn macht echt Spaß!

 

 

Christchurch

Eine wunderschöne Neuseeländische Stadt, heute würde ich da zig Fotos machen, damals hatte ich da kein Auge für. Nach einem Erdbeben 2011 ist die Stadt leider stark beschädigt worden, aber das sollte niemanden davon abhalten, die Stadt zu besuchen.

 

 

Arthurs Pass

Wer mit dem Auto oder der Bahn auf der Südinsel von Osten nach Westen möchte, also z.B. von Christchurch nach Greymouth, kommt zwangsläufig über Arthurs Pass. Die Strecke hat teils Atemberaubende Kurven und Abschnitte, aber auch das Wetter macht hier aus einer normalen Straße bzw. Aussicht auf die Berge, aus dem ein oder anderem Schnappschuss ein düsteres Foto einer unwirklichen Welt.

 

 

Fox Glacier / Franz-Josef Glacier

Muss man eigentlich nichts zu schreiben, ausser das die beiden sehr gut zu erreichen sind und jeden Besuch wert sind. Ihr solltet unbedingt die Verbotsschilder beachten, denn dort brechen immer wieder Stücke der Gletscher ab und auch ein Regenschauer in den Bergen macht aus dem kleinen harmlosen Rinsaal binnen Sekunden einen reissenden Fluss. Wir durften beides aus sicherer Entferndung beobachten. Was mit einem Teleobjektiv (300er) ganz gut, und vor allem gefahrlos geht. Muss man keine Nahaufnahme von haben 😉 Das gilt übrigens für alle Flüsse auf  der Südinsel, die Flussbette sind nicht ohne Grund so breit.

 

Mount Cook

Also Mount Cook kann man eigentlich nur mit einem sehr großem Teleobjektiv, zu Fuss oder mit dem Hubschrauber erreichen. Wir haben in anbetracht der Tatsache das man ja eigentlich nur einmal im Leben da runter fliegt, mit dem Hubschrauber geflogen. Mount Cook ist der höchste Berg von Neuseeland und bietet ein traumhaftes Panaroma auf den Mount Cook Nationalpark und die wunderschöne Landschaft. Zu Fuss sehr schwierig zu erreichen. ABER, es gibt (Siehe Wikipedia Artikel) sehr viele schöne Möglichkeiten, den Berg von allen Seiten zu Fotografieren. Ich würde vielleicht auf etwas Wolken warten, sonst wirkt meiner Meinung nach der riesige Berg nicht so wirklich. In der Abenddämmerung und im Morgengrauen ebenfalls ein Traumhaftes Motiv, das frühe aufstehen lohnt sich (ich hab da leider kein Foto von)

 

Otago (Moeraki Boulders / Moeraki Beach)

Die großen Steine scheinen am Strand förmlich aus der Steilklippe zu fallen um dann langsam wandernd ins Meer zu zerfallen. Bei einer entsprechenden Bildersuche findet ihr tolle Beispiele, warum es sich lohnt, dort mit Stativ auf den Sonnenuntergang zu warten.

Saint Andrews Beach

Wer mal einen richtig geilen langen einsamen Strand sucht mit richtig fetter Branddung, dann müsst ihr da hin. Es gibt an diesem scheinbar nie endendem Strand Diverse Stellen um die einsame Schönheit des Strandes zu fotografieren. In Saint Andrews selbst ist es meiner Meinung nach am einfachsten. Wer ein People Shooting mit Strandgut machen möchte, oder einfach nur eine hübsche Nackte Frau an einen rauen Strand legen möchte, wird hier auch fündig. Schön vorstellen kann ich mir hier auch Paar-Shootings oder Hochzeitsfotos (Ja ich bin mir sicher das niemand mit seinen Hochzeitsklamotten nach NZ fliegt, aber das Foto wär es wert!)